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Drachenfrey > Ländereien > Drachenfrey

Drachenfrey

Geographie

Drachenfrey, ist eine Baronie etwa in der Mitte von Rasmanduraach. In ihr leben etwa 35.000 Menschen. Dazu etwa 1000 Zwerge und eine unbekannte Zahl Elfen die auf 600 geschätzt wird.

Eingekesselt von Freihafen und Tosak im Norden, der Elfenwald Thaumstereen im Osten, den Drachenzinnen im Westen und Krähenstein im Süden, liegt die Baronie mit dem Drachenwappen.

Dem Norden wird durch den Fluss Nan eine natürliche Grenze gegeben. Dieser entspringt im Drachenzähnen Gebirge, in dem vor rund 300 Wintern noch ein Drache residierte. Dann durch Nanterre, dann biegt er nach Norden ab und mündet bei Freihafen ins Meer. Auch in den Drachenähnen, wenn auch südlich entspringt der Fluss Sulana. Er fließt durch ganz Drachenfrey, bis hin zu den Todessümpfen im Nordosten. Hier mündet er in den Djneper, der aus Tosak kommt und ins Meer mündet. Auch erwähnt werden sollte der Pella, der kleinste der drei großen Flüsse in Drachenfrey. Er entspringt in der Krähenwand und fließt durch den Thaumstereen um dann den Loch zu speisen und am Schluss im Sulana zu enden.

Die Drachenzinnen im Westen, seit etwa 300 Jahren mit Minen erschlossen, beheimatet viele ertragreiche Kupfer- und einige Silberbergwerke.

Der riesige von Elfen bewohnte Wald Thaumstereen liegt im Osten von Drachenfrey direkt an der Krähenwand.

Geschichte

Vor vielen, vielen Jahren hauste in den westlichen Drachenzinnen ein gewaltiger Drache. Über mehrere Generationen hinweg versetzte dieses Ungetüm die Völker, welche zum Fuße der Zinnen siedelten in Angst und schrecken, verwüstete die Ländereien, fraß das Vieh und zerstörte Wald und Flur.

Bis schließlich ein tapferer Kämpfer, Ritter Kulgar vom Tiefland, seinen Hort aufsuchte und ihn dort nieder streckte. Aus dank bot die Bevölkerung der befreiten Länder dem tapferen Recken ihre Gefolgschaft an. Kurlgar nahm dieses großzügige Angebot mit Freuden an und wurde so der erste Baron von Drachenfrey.

Den Legenden zu folge hatten die Bergbewohner des Hammergebirges Kulgar ein magisches Schwert schenkten, mit dessen Hilfe er durch den gepanzerten Leib des Ungetümes zu dringen vermochte und es ihn so ein leichtes war die Bestie im schlafe zu erschlagen. Der Verbleib jedes wundersamen Schwertes ist jedoch ungewiss.

Seit diesem besonderen Ereignis haben die Chronisten die Winterzählung von vorne begonnen, heute schreiben wir etwa den dreihundertsten Winter nach dem glorreichen Sieg.

Wichtige Städte

Die Hauptstadt von Drachenfrey ist die Stadt Senliss über der die Burg Drachenfrey thront. Sie liegt in etwa im Zentrum der Baronie. Von hier aus regierte Baron Mertôn II. von Drachenfrey mit seiner Gemahlin Ka´yra. In Senliss Wohnen und Arbeiten etwa 9000 Seelen, ein Großteil davon als Graveure und Münzer, mittlerweile für Krähenstein.

Südfurth, flussaufwärts von Senliss am Sulana gelegen werden hier Getreide, Käse und Fleisch eingeschifft um die Hauptstadt Drachenfreys zu versorgen. Da die Drachenzinnen das Land mit viel Wasser versorgen ist der wichtigste Fleisch- und Käse- Markt in Drachenfrey. In der Stadt Leben etwa 2000 Seelen.

An der Grenze zu Freihafen liegt Nanterre, direkt am Fluss Nan. Diese Stadt beherbergt den größten Flusshafen Drachenfreys. Zumeist werden hier Erze umgeladen, ein Teil geht weiter Fluss abwärts nach Freistadt der größere Teil jedoch geht auf den Nan- Nebenarm und dann den Sulana hinauf nach Senliss.

Da direkt bei Kornfelden die Anbeter der Erde, der in Drachenfrey verbreiteste Glaube, hier seinen obersten Tempel hat wächst hier das schönste Getreide und Mais der Baronie. Dies hat zur folge, das die Bauern gerne in den Tempel kommen um zu Beten und Nahrung zu opfern. Hier Leben etwa 3000 Seelen. Die Meisten davon arbeiten in der Getreideverarbeitung.

Ralaton, die wehrhafteste Stadt, früher an der Südgrenze von Drachenfrey gelegen um die Baronie vor Krähenstein zu schützen. Nun ist sie eher das Tor nach Drachenfrey, seit Krähenstein das Land erobert hat. Ihre Wehrhaftigkeit jedoch ist geblieben, da sie sich ergeben hat nach dem Baron Mertôn in Gefangenschaft geriet. Die Stadt ist für die Ausbildung seiner Baronie treuen Soldaten bekannt. In ihr Leben etwa 3000 Seelen.

Wichtige Personen

Verstorben - Baron Mertôn II. von Drachenfrey wurde bei der Eroberung Drachenfrey im Jahre 307 von Krähensteiner Truppen gefangen genommen und im Jahre 311 nach Krähensteiner Verlust eines wichtigen Kastells in dem von den Krähensteinern Manastränge verknüpft worden waren, öffentlich durch Köpfen hingerichtet.

Verstorben - Ka´yra von Drachenfrey verschwand im Jahre 302 mit einem kleine Trupp Soldaten auf dem Weg nach Tosak. Seit dem wurde sie nicht wieder gesehen, wenn sich auch hartnäckige Gerüchte hielten das sie immer noch im Land unterwegs sei. Sie wurde im Jahre 313 tatsächlich gesehen und von Krähensteiner Spähern in Nähe der Grenze von Tosak in eine Falle gelockt. Nach einem harten Kampf, bei dem die Krähensteiner am Schluss einen großflächigen Schlafzauber einsetzten, wurden die Drachenfreyer besiegt. Sie wurden alle gefangen genommen und befragt, wo sie die Jahre über gewesen waren. Nach der durch Folter sicheren Klärung wurde Ka´yra die Erste an den Pranger gestellt, damit das Volk sie sehen konnte. Dann wurde sie öffentlich durch Köpfen hingerichtet, um eine weitere Rebellion im Keim zu ersticken! Als Grund wurde Widerstand gegen das herrschende Haus Krähenstein angeführt.

Verstorben - Rianna von Drachenfrey, Baroness, Thronfolgerin und Magierin. Sie brach mit ihrer Mutter 302 auf um den 60- Jährigen Fürst Erratsom von Tosak zu heiraten um ein Bündnis zu schaffen. Der Krieg mit Krähenstein bestand damals noch aus Grenzscharmützeln. Leider kamen sie nicht an. Im Jahre 313 wurde sie mit einigen Soldaten, darunter der Hauptmann Zorjan Baerow, in Senliss von Krähensteiner Spionen aufgespürt und gefangengenommen. Nach der Befragung durch Meister Zutragon, den Krähensteiner Verhörspezialisten wurde sie dem Hexentum schuldig befunden und im Sulana ertränkt.

Verschwunden - Merten von Drachenfrey, Freiherr, Sohn und Ritter. Ausgebildet in Nahkampf und Gefechtstaktik in der Heimatburg der Baronin versuchte er seit Jahren den Streit zwischen Drachenfrey und Krähenstein diplomatisch zu lösen. Als klar wurde, das so nichts bewirkt werden konnte, kam er im Jahr 311 nach Drachenfrey und griff mit ein paar Abenteurern die Krähensteiner Festung an der Regenbogen Taverne an. Nach der erfolgreichen Eroberung und dem Schleifen des Kastells, wurde sein Vater Baron Mertôn gehängt. Darüber wurde er so unglücklich das er sich wieder in den Untergrund zurückzog.

Verstorben Hauptmann Zorjan Baerow, ehemals Leibwächter von Rianna und Führer des Trupps der nach Tosak aufgebrochen war. Er wurde zusammen mit Rianna unter schweren Verlusten unter den Krähensteinern verhaftet. Er, ein Soldat und ein Nordischer Krieger der reihenweise Schilder zerschmetterte, kämpften verzweifelt. Erst ein 12 Mann Trupp Bogenschützen von einem Dach gelang es schließlich den Kampf zu beenden, da sie mitten in die Kämpfenden schossen ohne auf die eigenen Männer zu achten. Er wurde an einen geheimen Ort gebracht und hier zu Tode gefoltert.

Verstorben - Weibel Feodaron Belial, obwohl Zorjan Baerow ungerechtfertigter Weise vor ihm befördert wurde und dann sein Vorgesetzter war, befolgte er treu seine Befehle. Der ehemalige Sohn eines Gerbers wuchs durch die abenteuerliche Reise durch Ferne Länder weit über sich hinaus. Es brauchte erst einen Schlafzauber um ihn zu Boden zu zwingen. Aufgeben befand sich nicht in seinem Wortschatz. Er wurde zusammen mit Baronin Ka´yra verhaftet und verhört. Erst die Folter brachte seinen Mund zum reden. Er wurde als Rebellionsführer öffentlich neben Baronin Ka´yra gehängt.

Verschwunden - Killian von Draisel, der größte Held des Widerstandes. Ein Freiheitskämpfer und Patriot wie er im Buche steht. Er kämpfte an der Seite von Merten von Drachenfrey bei der Eroberung des Krähensteiner Kastells. Als Merten sich dann zurückzog, ging er mit ihm. Es wird gemunkelt, das er nach Bingen zurück gekehrt ist, wo er aufgewachsen ist. Dort wird er als Held verehrt, da er der Krähe schon so manchen Erzwagen gestohlen hat.

Militär

Das Drachenfreyer Militär ist nicht mehr vorhanden. Nur in den Städten gibt es noch einzelne Büttel, die gebürtige Drachenfreyer sind. Das Militär wurde aufgelöst und durch Krähensteiner Soldaten ersetzt. Die Krähe besetzt das Land nun schon so lange, das es für einige der Jüngeren egal nicht mehr wichtig ist. Daher wurde vor kurzem der Befehl ausgegeben, das nun auch junge Drachenfreyer sich in der Krähensteiner Armee als  Rekruten bewerben können. Sie erhalten dann eine Strenge Ausbildung, um ihre Loyalität zu prüfen. Anschließend dürfen sie als Grenzsoldaten in Drachenfrey arbeiten. 

Die Ränge wurden aus Krähenstein übernommen:

Rang Tätigkeit Befehligte Truppen Sold pro Tag Anrede
Rekrut Kämpfen keine 1 Kupfer + Verpflegung (Name)
Soldat Kämpfen u.U. 1 Rekrut 3 Kupfer + Verpflegung (Name)
Korporal Stellvertreter des Weibels 4 Soldaten / Rekruten 5 Kupfer + Verpflegung Korporal (Name)
Weibel Führung kleiner Trupps 8 Soldaten (1 Korporal) 1 Silber 2 Kupfer + Verpflegung Weibel (Name)
Leutnant Stellvertreter des Hauptmanns 3 Weibel (24 Soldaten) 2 Silber + Verpflegung Herr Leutnant (Name)
Hauptmann Führung einer Kompanie 2 Leutnants (48 Soldaten) 3 Silber + Verpflegung Herr Hauptmann (Name)
General Armeeführung 10 Hauptmänner (480 Soldaten) 5 Silber Mein Herr General (Name)
Noch zu erwähnen wäre, auch wenn die Führung normalerweise den Generälen überlassen wird:
Baron Regiert kleines Land 2 Generäle Hat eigenes Lehen Hochwohlgeboren
Graf Regiert mittleres Land 4 Generäle Hat eigenes Lehen Erlaucht / Hochwohlgeboren

 

Rassen

Etliche Zwergen Klans leben in den Drachenzinnen. Keiner schürft Erze mit mehr Freude als diese kurzbeinigen eigensinnigen Höhlenbewohner. Viele Zwerge arbeiten in den Minen und Bingen des Barons mit den Menschen Hand in Hand.

Am Rande des Todessumpfes werden immer wieder Geschichten von Menschengroßen Echsen laut. Da aber bisher noch nie jemand geschafft hat auch nur eine Echsen zu fangen, bleiben die Gerüchte unbestätigt. Das gewaltige Drachenzinnen Gebirgsmassiv beherbergt auch einzelne Orkstämme. Diese verirren sich allerdings nur selten in die Baronie.

Einige Elfensippen nennen den Thaumstereen ihr zu Hause. Die Salinzatry, wie sie sich selbst nennen erlauben den Menschen nur selten den Wald zu betreten. Nicht desto trotz findet ein reger Austausch zwischen den Menschen und den Salinzatry statt. Sie sind bekannt für den Schmuck und geschnitzte Bögen mit hoher Durchschlagskraft.

Und zu guter letzt sollte noch der größte Bewohner Drachenfreys bekannt gemacht werden. Der Riese Omlieé lebt in einer Hügelkette westlich von Nanterre. Das wegen ihm Riesengebirge genannt wird. Hier haben auch die Brüder des Wassers ihren größten Tempel. Omlieé scheint sie interessant zu finden, da er ihnen immer wieder stundelang bei ihren Riten zuschaut.

Handel

Drachenfreys Handel ist etwas das kaum vorhanden ist. Es wird guter Rotwein angebaut, vor allem entlang des Nan. Ansonsten sind die Kürbisse, die süßen Zuckerrüben und der hieraus gewonnene Zucker und der Leckere Mais bekannt. Davon wird auch nach Tosak und Freihafen exportiert. Aber das einzige mit dem Drachenfrey wirklich Geld verdient, sind seine Bergwerke in den Drachenzinnen.Zwischen Drachenfrey und Freihafen gibt es eine häufig genutzte Handelsstraße, obwohl gerade die schweren Erze und Metalle auf dem Fluss Nan transportiert werden. Entlang allen Hauptstraßen in Drachenfrey liegen Tavernen im Abstand von etwa 10  Meilen. Diese bieten Händlern, Reisenden und Abenteurern immer gerne Unterkunft und ein herzhaftes Essen, das sogar oft Fleisch beinhaltet. Für sicheres Geleit sorgen die patrouillierenden Krähensteiner Soldaten. Diese trifft man überall in Drachenfrey.

Zwischen Balton und Drachenfrey gibt es eine häufig genutzte Handelsstraße, entlang der großen Handelsstraße liegen mehrere Tavernen, die den Händlern und anderen Reisenden immer gern eine Unterkunft für die Nacht anbieten. Für sicheres Geleit sorgen die Soldaten des Barons von denen man meist eine Hand in den Taverne. Im Frühjahr unterstützen sie gelegentlich die Baltoner beim Räumen der Pässe von Schnee und Geröll.

Finanzen

Drachenfrey verdankt seinen Reichtum den Ertragreichen Silber und Kupferadern der Drachenzinnen. Die Minen bringen jedes Jahr mehrere Wagenladungen des kostbaren Metalls hervor. Die größten und reinsten Erzbrocken werden direkt nach Senliss in die Hochöfen gebracht. Diese sind seit sie unter Krähensteiner Aufsicht stehen, mehrfach verbessert und überholt worden. An den Arbeitsbedingungen hat sich für die Arbeiter nichts geändert. Dort wird sorgfältig die Reinheit des Materials gewährleistet und dann die Münzen gepresst. Durch diesen langwierigen Vorgang entstehen die reinsten Münzen weit und breit, die Krähe. Die alten Prägeplatten, mit welchen der Drachenfreyer Drache geprägt wurde, wurden eingeschmolzen.

Nachdem der Krieg nun beendet und das Land befriedet ist, Arbeiten die Minen wieder mir voller Effektivität. Die Aufsicht über die Prägung führt nun kein geringer als Großmeister Zutragon. Er schafft es auch immer wieder die Leute zu noch größerer Leistung anzutreiben bei gleicher Entlohnung. 

Seit kurzem sind die Drachenfreyer MInen erschöpft, daher ist der Goldpreis sofort dastisch gestiegen!

5 Kupfer = 1 Silber
10 Silber = 1 Gold
Die Goldkrähe ist somit 50 Kupferkrähen wert. 

Drei Kupfer entsprechen einer Mahlzeit, zwei Kupfer einem Bier, ein Krug Wasser einem Kupfer und eine Übernachtung in einem Zweibettzimmer mit Frühstück entspricht einem Silber.

Der Tagessold eines Soldaten sind 3 Kupfer, ein Korporal verdient 5 Kupfer, ein Weibel 1 Silber 2 Kupfer und ein Hauptmann etwa 3 Silber am Tag. Die Verpflegung und Wasser sind bei einem Soldaten immer im Sold eingerechnet.

Ein Tagelöhner verdient am Tag 3 Kupfer ein Schwarzschmied am Tag etwa 1 Silber und ein Waffenschmiede Geselle am Tag 1 Silber 3 Kupfer. Ein Meisterschmied oder Münzer kann am Tag etwa 2 Silber 3 Kupfer bekommen.

Ein gutes maßgefertigtes Schwert kostet etwa 5 Goldstücke, ein Handbeil etwa 4 –5 Silber.>

Glaube

Drachenfrey glaubt an die Einheit der vier Elemente: Feuer, Wasser, Wind und Erde. Die Tempel der Elemente verteilen sich wie die Himmelsrichtungen über das Land

Im Osten, nahe der Stadt Kornfelden hat die Bruderschaft der Erde ihren Haupttempel. Das Element Erde ist das Wichtigste in ganz Drachenfrey. Direkt an der Tempelwand wurde der größte Kornspeicher der ganzen Baronie in einer einjährigen Bauzeit errichtet. Das Getreide und der Mais in diesem Speicher sind noch nie verdorben, solange es dort lagerte. Die Diener des Glaubens führen die Aufsicht über die Bauern der Umgebung rund um Kornfelden. Das Ackerland ist das so fruchtbar, das immer zwei Ernten eingefahren werden können. Vermutlich liegt es aber auch stark an der Kraft des hier vertretenen Glaubens.

 

Im Norden, wo der Nan an das Riesengebirge trifft, hat die Wassergemeinschaft ihren Haupttempel auf einer Insel im Nan. Der häufigste Besucher der Pilger ist der Riese Omlieé. Bisher hat noch niemand ergründen können warum er fast täglich stundenlang auf der Insel sitzt und den Dienern des Wassers bei ihren Ritualen und Segnungen zuschaut. Der Volksmund erzählt sich, das die Wassergemeinschaft guten Kontakt zu den Flussnixen die angeblich im Nan Leben hat. Sie überwachen auch die Reinheit des Gebirgswassers aller Drachenfreyer Flüsse.

Der Süden wird am Rand der Drachenzinnen von einem großen Spalt geziert, in dem es schon seit vielen Jahren rot glüht, wenn auch weit in der Tiefe. Hier liegt der Haupttempel der Feueranbeter. In einem etwa Dorf- großen Feld wurde vor etwas über 40 Jahren das Land von Feuer überschwemmt, als flüssiges Feuer aus dem Spalt trat und sich ausbreitete. Nach kurzer Zeit hatten die Feueranbeter die glutheiße Brühe allerdings unter Kontrolle und ließen sie zurück in den Spalt fließen. Sie retteten die kleine Baronie im Schatten des Drachen damit, aber sie bezahlten es teuer. Viele Priester, alle Hohepriester und viele Akolythen starben. Würden die Krähensteiner vom Clan der Eisraben fliegen können, würden sie das Heiligtum in kürzester Zeit erreichen.

Im Westen, in den Drachenzinnen, an einem recht abgeschiedenem Ort, liegt das wichtigste Bauwerk der Windflüsterer. Direkt am Windpass nach Nirubia wurde der Oberste Tempel von ihnen erbaut. Zu einer Zeit, als Nirubia noch besiedelt war, führte hier die wichtigste Handelsstraße vorbei. Damals war der Tempel gut besucht. Nun jedoch verirrt sich kaum einer bis in diese Höhe um zu beten. Dabei ist die Feste ein sicherer Ort für Wanderer und für das Auge schön anzusehen, da Hunderte von Wimpeln und Gebetsflaggen sich hier dem wilden Spiel des Windes beugen.